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Der Bereich Media-Streaming fällt teilweise in die Kategorie der Multimedia- Festplatten. Es gibt jedoch inzwischen Geräte, die Sie über Wireless LAN mit Ihrem Router verbinden oder über WLAN auf Ihren Rechner zugreifen. Mit solchen Zubehörteilen können Sie zum Beispiel Internetradio hören, auf Streaming- Videos zugreifen oder Musikdateien, Videos und Bilder von Ihrem Rechner abrufen und zum Beispiel auf Ihrem Fernseher abspielen.

Der Vorteil solcher Audio- und Videogeräte liegt darin, dass Sie kabellos die Daten aus dem Internet oder von Ihrem PC empfangen können. Nachdem Sie das Gerät mit Ihrer Hifi- Anlage oder Ihrem TV- Gerät verbunden haben, können Sie so unabhängig vom PC die Angebote im Internet abrufen und genießen.

Kommunikationszubehör

Zum Kommunikationszubehör für den PC gehören unter anderem die bereits in dem vorherigen Kapitel erwähnten DSL- Geräte. Außerdem gibt es analoge Modems und ISDN- Modems und UMTS USB-Sticks mit denen Sie das Internet nutzen können. Weiteres Kommunikationszubehör kann zum Beispiel ein Headset sein, mit dem Sie über den Computer telefonieren können.

Analoges Modem

Das analoge Modem war das erste weit verbreitete Verbindungsgerät als das Internet in die Haushalte einzog. Mit Geschwindigkeiten bis zu 54 kbs (Kilobytes pro Sekunde) ist es im Vergleich zu heute natürlich sehr langsam. Die Verbindung erfolgte über eine serielle Schnittstelle mit dem Rechner. Im Gegensatz zu einem DSL Router gab es keine Standleitung (Flatrate) für ein Modem – zumindest nicht sehr lange, da sich diese Tarife nicht für die Anbieter lohnten.

Mit Hilfe eines Einwahlprogramms oder DFÜ-Netzwerks wird die Verbindung hergestellt. Das Modem wird per Telefonkabel direkt mit der Telefonbuchse verbunden. Die Abrechnung erfolgt über die Telefongesellschaft und ist im Vergleich zu einem DSL- Router natürlich deutlich teurer. Bei analogen Telefonanschlüssen ist es außerdem nicht möglich, gleichzeitig im Internet zu surfen und zu telefonieren.

ISDN- Modem

Das ISDN- Modem ist im Grunde genommen ähnlich aufgebaut, wie ein analoges Modem. Die Verbindung erfolgt eben nur über die ISDN-Anlage anstatt direkt über die Telefonbuchse. Der große Vorteil gegenüber einem analogen Modem ist, dass Sie mit ISDN gleichzeitig telefonieren und surfen können. Außerdem ist die Geschwindigkeit ungefähr doppelt so schnell, wie bei einem analogen Modem. Im Vergleich zum DSL jedoch deutlich langsamer.

Wenn Sie jedoch in einer Ortschaft leben, in der das DSL nicht verfügbar ist, ist ein ISDN Anschluss zwar recht teuer, aber die bessere Option als eine analoge Verbindung.

UMTS / GPRS USB- Sticks

UMTS / GPRS USB-Sticks sehen aus, wie die normalen, kleinen Speichermedien oder WLAN Sticks, stellen aber mit Hilfe einer Software auf Ihrem Rechner eine Verbindung zu den UMTS oder GPRS Netzen her. Der Vorteil solcher Internetverbindungen liegt in der Flexibilität. Sie können theoretisch von jedem Ort aus ins Internet gehen. Natürlich muss es dort ein entsprechendes Netz geben.

Die Geschwindigkeit als auch die Netzauswahl ist von der Region abhängig. Im Vergleich zum normalen DSL ist UMTS oder GPRS langsamer. Auch sind die Tarife oftmals deutlich teurer und unterliegen Begrenzungen in der Zeit oder dem Volumen (Traffic) der Internetverbindung. UMTS / GPRS – Sticks sind ideal, wenn Sie mobil sein müssen und auf eMails etc. zurückgreifen müssen. Die Installation ist recht simpel. Zuerst installieren Sie die Software. Von Ihrem Anbieter erhalten Sie eine kleine Chipkarte (ähnlich wie bei einem Handy) auf den Ihre Zugangsdaten eingespeist werden. Über die installierte Software stellen Sie die Verbindung her.

Telekommunikation

Telefonieren über den PC ist in den letzten Jahren modern geworden. Das bereits erwähnte Headset ist dabei ein grundlegendes PC Zubehör, da es den Telefonhörer komplett ersetzt. Das Headset wird in den entsprechenden Klinkenanschluss Ihrer Soundkarte gestöpselt. Über ein spezielles Telekommunikationsprogramm stellen Sie dann die Verbindung mit Ihrem Gesprächspartner her.

Führende und weit verbreitete Programme sind zum Beispiel das Chatprogramm Skype und der Internettelefonanbieter Sipgate.