Der Arbeitsspeicher ist für die Rechenleistung Ihres PCs mitverantwortlich. Neben dem Prozessor an sich und in bestimmten Bereichen die Grafikkarte macht der Arbeitsspeicher die Geschwindigkeit Ihres Rechners aus. Es gibt dabei Unterschiede zwischen physischen und virtuellen Arbeitsspeicher. Wir gehen hier auf den physischen Arbeitsspeicher ein. Die Kapazität des Arbeitsspeichers wird in MB (Megabyte) oder GB (Gigabyte) angegeben.
Die Größe des Arbeitsspeichers hat sich im Laufe einer Dekade sehr weit entwickelt. War Ende der 90ziger Jahre noch 32 MB bis 64 MB der Standart, so forcierten vor allem leistungszehrende PC Games und Anwendungen die Weiterentwicklung. Heute sind Arbeitsspeicher bis zu 4 GB durchaus gängig in den neuen PCs. Da auch die neuen Betriebssysteme mehr Leistung als früher einfordern, ist es zu empfehlen, dass Sie ab Windows VISTA mindestens 1,5 GB Arbeitsspeicher nutzen.
Beschaffenheit des Arbeitsspeichers
Module des Arbeitsspeichers sind kleine Steckkarten auf denen Chips integriert sind. Auf diesen Chips befindet sich der Speicher. Jeder Rechner hat vorgesehene Steckplätze für den Arbeitspeicher. Sofern ein Steckplatz noch frei ist, setzen Sie den Riegel dort hinein oder tauschen ggfs. den alten Arbeitsspeicher mit dem Neuen aus.
Unterschiedliche Typen des Arbeitsspeichers
Es gibt eine Reihe an unterschiedlichen Versionen. Bevor Sie den Arbeitsspeicher kaufen, sollten Sie zuerst nachsehen, was für einen Arbeitsspeicher Ihr Rechner verwendet bzw. unterstützt. Sie können dies tun, indem Sie im Handbuch nachsehen oder den PC öffnen und sich den Riegel ansehen.
Die häufigsten Arten von Arbeitsspeicher sind SDRAM, DDR- SDRAM und DDR2- SDRAM und DDR3- SDRAM. Für Notebooks ist der Arbeitsspeicher kleiner. Hier werden SD- RAM und DDR- RAM am meisten angeboten.
Es ist ebenfalls sehr wichtig, dass Sie sich vor dem Kauf informieren, bis zu welcher Anzahl an Speicher Sie Ihren Rechner erweitern können. Wenn die Kapazität des Rechners nur bei 1 GB liegt, bringt der Kauf eines 2 GB Speichermoduls nichts.
Einbau des Arbeitsspeichers
Der Einbau des Arbeitsspeichers ist im Vergleich zu anderen Komponenten recht einfach. Besitzen Sie jedoch keinerlei Erfahrung mit dem Innenleben Ihres Rechners, sollten Sie vielleicht einen Fachmann zu Rate ziehen.
Der PC wird abgeschaltet und von der Stromquelle genommen. Anschließend öffnen Sie das Gehäuse. Je nachdem wieviel Steckplätze Sie zur Verfügung haben, tauschen Sie entweder die Riegel aus oder setzen den neuen Arbeitsspeicher ein, bis er fest eingehakt ist. Anschließend schließen Sie das Gehäuse und starten den Rechner neu. Beim hochfahren zeigt er dann bereits in der ersten Anzeige die neue Leistung an.